9916 Haus Kappeliweg
 
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
9916 Haus Kappeliweg
Schliessen
Beschreibung

Die Form des langen, schmalen Grundstückes, der Terrainverlauf, leicht abfallend gegen die westlich angrenzende Landwirtschaftszone, sowie die baugesetzlichen Vorschriften determinieren das Gesamtvolumen des Hauses. Zwei Geschosse mit unterschiedlicher Raumgliederung erfüllen die funktionalen Ansprüche der Bauherrin und reagieren auf die Randbedingungen der Umgebung. Lediglich durch Glas verbundene Serviceraumzellen lassen einen lichtdurchfluteten Grossraum als zentrale Wohnzone zwischen gedeckten und offenen Aussenräumen im Erdgeschoss entstehen. Darauf gestapelt ein kompakter Quader mit intimem Schlaf- und Arbeitsbereich als Obergeschoss. Das Hauptthema des Entwurfs das Spiel der Kuben. Durch einfaches Aufeinanderschachteln weniger, strenger Raumkörper, welche ihrerseits spannende Aussenräume generieren, formiert sich ein komplexes Ensemble von Innen- und Aussenzonen, Durchgängen, Aus- und Durchblicken. Aussenräume mit verschiedensten Qualitäten und Stimmungen bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und lassen die Kleinheit der Parzelle vergessen. Das ebenerdig über den östlichen Vorplatz zu erreichende Entreé ist Zwischenebene und Knotenpunkt zwischen dem Erdgeschoss als Wohnzone und dem Obergeschoss als Schlafzone. Durch das Einführen der Halbgeschossigkeit passt sich die Baute dem natürlich gewachsenen, leicht abfallenden Terrain an und der Wohnbereich erhält mit seinen eineinhalb Geschossen die gewünschte Grosszügigkeit. Nach dem Eintritt öffnet sich der Durchblick durch das ganze Haus und darüber hinaus bis zu den bewaldeten Hügeln am Horizont. Nebenräume und Treppenanlage sind hinter einer inneren rückwärtigen Fassade eingebunden. Der Aufgang führt in einen offenen Arbeits- und Leseraum, der von einem über Eck geführten Kastenfenster dominiert wird. Davon abgehend ein Gang dessen Länge durch den Seitenkorpus und darüberliegendem lamelliertem Oblichtschlitz betont wird. Einbündig daran angelagert finden sich hier die Schlafzimmer.

AdresseKappeliweg 18A
4802 Strengelbach
Bauherrprivat
Kubus nach SIA1585 m3
BGF233 m2
NGF200 m2
Projekt2000
Ausführung2001
MitarbeiterRobert Alberati
Bruno Birrer
Simone Galli
Bruno Gloor